Salmsacher Grenzlauf ganz im Zeichen von Olympia
Mit dem Salmsacher Grenzlauf startet traditionsgemäss die Vereinsmeisterschaft des Run Fit Thurgau. Nachdem im letzten Jahr gleich fünf Run-Fitler aufs Podest klettern durften, war klar: Diese Messlatte liegt hoch. Sehr hoch. Fast schon Big-Air-Niveau!
Am Samstag, 15. Februar, stehen zwei Frauen und vierzehn Herren am Start des 11.2 Kilometer langen Laufs – eine Person mehr als im Vorjahr. Zählt man noch den unermüdlichen Walker Hans Bichsel (Käsegewinner) sowie Aline Welna (Siegerin U16) dazu, die sich über die 3.2 Kilometer auf die Reise macht, dann ist Gelb in Salmsach definitiv nicht zu übersehen.
Nach 37:19 Minuten rast mit Eric Muthomi Riungu der Gesamtsieger ins Ziel. Als bester «Gelber» überquert Andi Bichsel in starken 41:47 Minuten als Gesamtachter die Ziellinie. In der Kategorie M30 bedeutet dies Rang fünf – in diesem Feld fast schon ein Diplom mit Goldrand. Fabian Zehnder zeigt in derselben Kategorie Kampfgeist pur und kommt nach 52:16 Minuten als 14. ins Ziel.
Direkt hinter Andi folgt unser Neo-Vorstandsmitglied und Kassier Eugen Krämer in 42:21 Minuten – und das bedeutet: Podest! 2. Rang in der Kategorie M40. Präsident Serge Welna läuft als Vierter in 44:32 Minuten ein, Neumitglied Christoph Bär überzeugt mit Rang 7 (47:35 Minuten) und Patric Dreyer rundet als Elfter in 51:39 Minuten das starke M40-Team ab.
Matthias Rüesch beweist, dass sich der Laufcup-Winter lohnt: In 44:13 Minuten sichert er sich Rang zwei in der Kategorie M50 – und komplettiert damit das Vereinsinterne Run-Fit-Podest. Bruno Hasler (5., 48:09 Minuten) und Dan Uebersax (9., 51:04 Minuten) zeigen ebenfalls, dass sie den Winter definitiv nicht auf dem Sofa verbracht haben.
Neo-M60er Felix Zehnder spürt zwar noch das Langlauftrainingslager in den Beinen, doch 46:33 Minuten reichen für den dritten Rang. Erfahrung kann man eben nicht trainieren, die hat man!
In der Kategorie M70 wird es dann olympisch: Gerry Klarer macht einen auf Franjo von Allmen und zeigt der Konkurrenz in 51:33 Minuten eindrücklich den Rücken. Sieg! Fredi Kummer wiederum packt den Marco Odermatt aus und fährt – pardon – läuft in 52:15 Minuten auf Rang zwei. Fredi Wirth unterstreicht als 7. (80:07 Minuten) die geballte Run-Fit-Erfahrung in dieser Kategorie. Wenn Alter nur eine Zahl ist, dann offenbar eine sehr schnelle.
Liviu Legian kann seinen Podestplatz aus dem Vorjahr zwar nicht verteidigen, doch mit 47:13 Minuten und Rang 10 in der Kategorie M20 zeigt die Formkurve klar nach oben.
Bei den Damen läuft Luzia Schmid ein taktisch kluges Rennen und holt sich bei den Frauen 50 in 49:17 Minuten den zweiten Platz. Jolanda Stettler verpasst mit 55:29 Minuten als Vierte das Podest nur knapp – wir sind überzeugt: Das nächste Mal steht sie wieder drauf!
Fazit
Wäre Salmsach eine Olympiade gewesen, hätte die Run-Fit-Delegation sechs Podestplätze und sechs Diplomplätze im Gepäck. Nicht schlecht für einen Februarlauf! Der Saisonstart ist geglückt – die Form stimmt, die Stimmung sowieso.
Herzliche Gratulation allen Teilnehmenden – und see you am Samstag, 14. März, in Frauenfeld beim Huebener Lauf!
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